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Trier Umfeld Porta Nigra

Teilnahme
Beschränkt offener Wettbewerb

Ort:Trier
Jahr:2010

Durch eine reduzierte und zurückhaltende Gestaltung des Umfeldes soll die Besonderheit der Gesamtanlage im Bereich der Porta Nigra erlebbar gemacht werden. Eine besondere Betonung bedarf somit auch der in Umrissen erhaltene Straßenraum. Diese tiefergelegene Schicht wird durch eine rechteckig um das Tor geführte Höhe deutlich akzentuiert. Eine im Boden liegende Metallplatte mit dem römischen Stadtraster zeigt die Überschneidung mit dem mittelalterlichen Stadtgrundriss. Die Stufen, die den Zugang zur römischen Epoche ermöglichen, sind zugleich als Sitzstufen zu nutzen, wodurch unterschiedliche Perspektiven auf die Porta Nigra und ihr direktes Umfeld möglich sein werden. Zudem laden großzügige Sitzgelegenheiten auf der „oberen Ebene“ zum Aufenthalt ein.

Gegenüber dem Umfeld der Porta Nigra sollen die übrigen Teile des Wettbewerbsgebietes deutlich zurücktreten. Der durch Neubebauung stark beeinträchtigte Simeonstiftplatz wird mit frei angeordneten Bäumen als Ergänzung des Bestandes akzentuiert. Der Bereich südlich des Simeonstifts wird mit einem Wasserbecken belebt. Der Bereich vor den giebelständigen Gebäuden eignet sich für Freiraumgastronomie unter Bäumen. Der Grünraum des Alleenrings mit den hochgewachsenen Bäumen wird erhalten. Der Bereich vor der Porta Nigra und dem anschließenden Klosterbau bleibt steinern. Das Lichtkonzept für die Porta Nigra und den umgebenen Platz orientiert sich an den historischen Strukturen.

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