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4. Preis Neugestaltung Fußgängerzone Werth in Wuppertal

Nichtoffener Realisierungswettbewerb

Ort: Wuppertal
Jahr: 2018

In Zusammenarbeit mit: GTL Michael Triebswetter, Landschaftsarchitekten, Kassel
Ulrike Brandi Licht, Hamburg, Lichtplaner

Leitidee zum räumlichen und programmatischen Gesamtkonzept: Die Textile Vergangenheit ist prägend für Wuppertal. Entsprechend verknüpft der Werth den Auftaktplatz an der Höhne, über den Geschwister-Scholl-Platz, den Johannes-Rau-Platz bis zu dem Marktplatz in Ost-West Richtung. Die Verknüpfung in Nord-Süd Richtung bis zur Wupper erfolgt über die zahlreichen Stichstraßen die mit neuen Baumreihen gestaltet werden und so als eine Einheit die neue Visitenkarte der Stadt bilden.
Die Fußgängerzone Werth soll als Zentrum in Wuppertal wieder besser wahrgenommen werden.
Besonders wichtig ist auch die Aufwertung der Bundesstraße 7 (Höhne), auf der das Geschwindigkeitsniveau von 50 km/h als stark befahrene Stadtstraße unbedingt einzuhalten ist. Breite ampelgesteuerte Übergänge zu den Schwebebahnhaltestellen Alter Markt und Werther Brücke sowie zur Wupper, die deutliche Zäsuren in den Fahrbahnen darstellen, könnten dazu beitragen. Die Umgestaltung dieses Straßenraums zu einem baumbestandenen Straßenboulevard trägt wesentlich zur Aufwertung der Innenstadt und auch zur Verbesserung der Fußgängerzone Werth bei.
Die historische Altstadt von Wuppertal ist durch eine orthogonale Stadtstruktur vorgeprägt. Diese orthogonale Struktur, die durch die Aufweitungen der großen Plätze Alter Markt, Johannes-Rau-Platz und Geschwister-Scholl-Platz in überschaubare Raumabschnitte gegliedert ist, ist hervorzuheben und nicht mit neuen formalen Elementen zu überdecken.

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